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Erschreckende News rund um die Wirtschaft

13 Sep

Neben Flutkatastrophen, Explosionen und Revolutionen in der Bevölkerung, die in internationalen Befreiungskriegen ausarten, hören wir vermehrt, wie nahe ganz Europa, nein Amerika, nein die Welt vor einer drohenden Pleite steht. Es scheint, als würde die Uhr ticken und zwar nicht zu unseren Gunsten. Eine Horrormeldung nach der anderen jagt den DAX in die Tiefe und lässt nicht nur die Börsenmakler fassungslos und starr vor Entsetzen in ihren Stühlen verharren. Doch wann haben wir wirklich mit dem großen Breakdown, mit dem einen Untergang zu rechnen? Foltern wir uns nicht gerade mit immer schlimmeren Prognosen? Amerika zeigt mit dem Finger auf Europa, Europa mit dem Finger auf Griechenland, so dass Länder wie Portugal, Spanien schon fast wieder vergessen sind in ihrer Not. Jeder unterstreicht die Wichtigkeit für das gesamte Wirtschaftssystem und die tiefgreifenden Verbindungen von Euro und Dollar.

Da helfen keine Rufe nach dem Rauswurf Griechenlands aus dem Euro. Das wäre zum einen nur bedingte Schadensbegrenzung, wenn überhaupt und zum anderen: Was um Gottes Willen ist Europa dann? Ein Bund aus Ländern, die sich jederzeit, wenn es Probleme gibt, rauskicken? Die sich gegenseitig im Stich lassen? Etwas höhere moralische Standards hätte ich unseren Staatsoberhäuptern schon zu getraut.

Aber das ist noch nicht genug: einer, der wohl erfolgreichsten deutschen Management-Exporte, Carl-Peter Foster verlässt sehr unerwartet den indischen Autokonzern Tata Motors, nachdem er dessen Gewinn im vergangenen Jahr schlicht verdreifacht hat.

In dem Handelskonzern Metro tobt ein unausgeglichener Machtkampf zwischen einem Großaktionär und dem Metro-Chef Eckhard Cordes. Dieser wurde strikt gebeten, den Konzern zu verlassen und soll im September abdanken.

Die Scheidung von Suzuki und VW ist offiziell! Die Japaner wollen nach mehreren Ehekrisen nicht mehr mit dem deutschen Automobilkonzern ein Bett teilen. Dies sei zu eng.

Und jetzt zum Schluss noch, dass jeder von uns auch ja gut schlafen kann, verkündet EON, dass jeder zweite Mitarbeiter am Hauptsitz den Riesenkonzern verlassen soll. In der Zentrale in Düsseldorf werden jetzt die Reihen ausgedünnt, denn es sollen nach derzeitigen Vorüberlegungen zwischen 40 und 50 Prozent der Arbeitsplätze ausradiert werden. Wenn die Hiobsbotschaften weiterhin in so einer Menge eintreffen, dann wird der Ausgang dieses Jahres wohl kaum zum Feiern veranlassen. Und auch nur, um sich auf einen Neubeginn zu freuen, mit dem wir vielleicht alle wieder mehr zusammen halten, anstatt die Schuld immer bei dem jeweils anderen zu suchen.

 

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