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Und da fliegt das Geld zum Fenster raus!

18 Okt

Deutschland hat Millionen für dieses Projekt ausgegeben und jetzt sind die Tsunami-Warnbojen nicht mal in Betrieb. Da stellt sich die Frage, ob man manche Ausgaben überdenken sollte! Denn nicht jede gute Idee wird hinreichend umgesetzt

Indonesien ist laut Wikipedia der wohl größte Inselstaat und anhand der Bevölkerung der viertgrößte Staat der Welt! Das indonesische Gebiet ist durch eine gewaltige Anzahl von Seebecken, Meerengen und Nebenmeeren gekennzeichnet. Über das Inselreich verteilt befinden sich desweiteren zahlreiche aktive Vulkane und der Ausläufer des Pazifischen Feuerrings berührt den Nordosten Indonesiens. In diesem Gebiet gibt es also viele Naturgewalten, die die dichte Bevölkerung bis heute heimsuchen. Die Folgen der Tsunamis arten hier katastrophal aus! Da die Menschen keine Warnsysteme entwickelt haben und somit keinerlei Informationen erhalten. Es trifft sie plötzlich und unglaublich schrecklich! Daher ist die Idee eine sehr gute, Frühwarnsysteme für diesen Ort der Welt zu entwickeln, denn vielleicht könnte man ja so viele Menschenleben retten – oder?

Das hat sich auch Deutschland gedacht und hat sich bedeutend an der Entwicklung und dem Ausbau von Warnsystemen beteiligt. Man möchte meinen, dass diese Hilfsbereitschaft auch mehr als zurreichend umgesetzt wird, denn ca. 100 Millionen Euro sind eine immense Investition. Aber die Bilder sprechen für sich: Verbeult, zerkratzt und alt. So sehen die Tsunami-Bojen aus. Keine einzige ist in Betrieb. Aber wieso werden etliche Millionen Euro ausgegeben und dann stehen die teuren Geräte nur rum und kommen nicht zu ihrem äußerst wichtigen Einsatz? Da schmeißt man das Geld zum Fenster raus. Es liegen Informationen vor, dass eine der neun deutschen Bojen bei einer Schiffskollision verschollen ist, vier beschädigt sind, eine noch unbenutzt und von dreien keine Spur ist! Die indonesische Regierung scheint keinerlei Gedanken zu daran zu verschwenden, die Hightechgeräte zu warten, vielmehr binden die Fischer ihre Boote an die Frühwarnsysteme.

Es zeigt sich aber, dass die Bojen mit ihrer Vorwarnzeit von wenigen Minuten für Indonesien eher unzureichend sind und andere Messinstrumente wie die hochpräzisen GPS-Empfänger wesentlich besser sind. Von diesen sind in Indonesien rund 160 Exemplare zu finden. Leider wurde nur 3 Millionen Euro von den 45 Euro zu deren Herstellung gebraucht. Die restlichen Millionen betrachte man als Lehrgeld! Schade, dass sich die Technologie so schnell entwickelt und man oft einen hohen Preis dafür zahlen muss, zumal die kostspieligen Geräte so schnell an Wert verlieren, man aber trotz alledem so hohe Ausgaben hatte.

 
 

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